Zurück zum Auto – Wie sich Mobilität in der Pandemie verändert

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Podcast

 

Ein Feature von Niels Walker
NDR Info Hintergrund

Homeoffice, Homeschooling und Onlineshopping haben den Bewegungsradius in der Pandemie reduziert.
Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hat sich die Mobilität deutschlandweit im ersten
Lockdown um 40%, im zweiten um 30% verringert. Mit zunehmender Dauer der Beschränkungen suchen
Menschen allerdings wieder mehr mobile Freiheiten. Im März 2021 lag die Mobilität nur noch 13
Prozent niedriger als vor Corona. Die Verkehrsgewohnheiten haben sich dabei deutlich verändert.

Keinem anderen Verkehrsmittel sind die Deutschen so treu wie ihrer rollenden Privatsphäre auf
vier Rädern. Verkehrsstudien der Deutschen Luft- und Raumfahrtbehörde DLR zeigen, dass 90% der
Autobesitzer ihren Wagen im Lockdown weiterhin und häufiger nutzen – auch weil Autofahren bei
weniger Verkehr mit weniger Staus mehr Spaß macht.

Bahnreisen sind dagegen um zwei Drittel zurückgegangen. Absolutes Sorgenkind ist der Öffentliche
Personenverkehr, der 2020 nur zu 40% ausgelastet war. Viele sind umgestiegen auf das eigene Auto,
das Fahrrad, gehen zu Fuß oder bleiben im Homeoffice ganz zu Hause. Mehr als die Hälfte der Menschen
fühlen sich der DLR-Studie zufolge unwohl in Bussen und Bahnen: Sie wünschen sich eine strengere
Kontrolle der Maskenpflicht.

 

Dieser Podcast ist im Original erschienen unter ndr.de

 

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